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Kirschblütenweg: Im Burgenland ist gut Kirschen essen

Kirschblüten und Biene

Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr die Tier- und Pflanzenwelt aus dem Winterschlaf wecken, verwandeln sich die Kirschgärten am Fuße des Leithagebirges im Nordburgenland in ein weißes Blütenmeer. Im Frühsommer, wenn die süßen Früchte reif sind, stehen die Naturparkgemeinden Donnerskirchen, Purbach Breitenbrunn, Winden und Jois ganz im Zeichen der Kirsche.

KirschblütenDie Genuss-Region Leithaberger Edelkirsche ist eine alte Kulturlandschaft, in der schon seit über hundert Jahren Kirschen angebaut werden. Heute wachsen rund 18 Sorten mit ortsbezogenen Namen wie „Blaue Donnerskirchner“, „Schwarze Joiser Herzkirsche“ oder „Knackige aus Purbach“.

Pannonisches Klima ideal für Kirschen

Die große Vielfalt an verschiedenen alten Sorten ist eine Besonderheit für die Region. Begünstigt wird der Anbau durch das pannonische Klima. Der Neusiedlersee als Wärmespeicher liefert ideale Bedingungen für die roten Früchte, weswegen die Gegend schon seit langem als „Kirschblütenregion“ bekannt ist. Im Westen schützt der bewaldete Hauptkamm des Leithagebirges mit 450 Meter Seehöhe die Region vor kalten Witterungseinflüssen aus den Alpen.

Die Kirschproduktion der Region Leithaberg diente früher vorwiegend dem Verkauf auf den Wiener Märkten. Daher wurden Sorten ausgewählt, die eine lange Lieferzeit abdecken und als „Maikirschen“ bekannt sind.

Landwirtschaft bedroht Kirschbäume

Für die Weinbaubetriebe waren Kirschen ein wichtiges Zusatzeinkommen, da die Ernte rasch verkauft werden konnte und somit schon früh im Jahr Erträge erzielt wurden. Heute bedroht die moderne Landwirtschaft den Anbau, da viele Kirschbäume mitten in den bewirtschafteten Feldern stehen und somit die maschinelle Arbeit in den Weingärten behindern.

„Früher gab es in dieser Gegend noch 50.000 Bäume. Heute sind es nur noch rund 8.000“, sagt Rosmarie Strohmayer vom Verein Leithaberger Edelkirsche, der sich für den Erhalt der alten Sorten einsetzt.

Kirschblütenweg

Der 48 km lange Kirschblütenweg ist ideal geeignet für Spaziergänge oder Radtouren.

Kirschblütenweg: 48 Kilometer pannonische Bilderbuchlandschaft

Die Kirschen werden zwischen Mai und Juli per Hand gepflückt. Die meisten Sorten haben oft kleinere Früchte und zum Teil mehr Farbe und ein intensiveres Aroma als viele heute marktgängige Sorten.

Besonders schön ist die Region auf dem „Kirschblütenweg“ erlebbar, einem 48 Kilometer langem Weg, welcher durch die Bilderbuchlandschaft des Burgenlandes führt und die fünf Kirschengemeinden miteinander verbindet. Zwischen Weinbergen, Kirschbäumen und dem Neusiedlersee lässt sich die Schönheit der pannonischen Landschaft am besten genießen.

Donnerskirchen im Zeichen der Kirsche

Donnerskirchen Kischblütenweg

Bergkirche St. Martin in Donnerskirchen

Die Genussakademie in Donnerskirchen eröffnet die Sommerlounge ab 01. Juli im Zeichen der Kirsche. Weitere Themenschwerpunkte von Marille bis Moorochse sind bis Ende August erlebbar. Mehr Informationen finden Sie hier.

Am Samstag, den 4. Juli erreichen die Kirschfeierlichkeiten mit dem Kirschencocktail in Donnerskirchen ihren Höhepunkt. Neben der Krönung der Kirschkönigin können auch 50 unterschiedliche Produkte vom Kirschenchutney, Kirsch-Leberpastete bis zum Kirschensaft verkostet werden.

Kirschenerlebnisse einmal anders? Bloggerin Viktoria Urbanek kostete sich durch die Leithaberger Kirschregion. Auf Ihrem Blog hat sie die wichtigsten kulinarischen Highlights zusammengefasst.

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