<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>wirsind100 Archive - Genussblog Burgenland</title>
	<atom:link href="https://www.genussblog.at/tag/wirsind100/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.genussblog.at/tag/wirsind100/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Nov 2022 14:08:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2025/05/cropped-miniding-32x32.png</url>
	<title>wirsind100 Archive - Genussblog Burgenland</title>
	<link>https://www.genussblog.at/tag/wirsind100/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Burgenländisches Bier: perfekt für jede Grillparty</title>
		<link>https://www.genussblog.at/burgenlaendisches-bier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sigrid Weiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 13:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bier Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Bio Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bioland Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Craft Beer]]></category>
		<category><![CDATA[foodblog Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Genussblog]]></category>
		<category><![CDATA[wirsind100]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.genussblog.at/?p=3757</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/LakeSeidl-web.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Lakeseidl burgenländisches Bier" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" /><p>Was wäre ein Grillabend ohne eisgekühlten Biervorrat? Gibt’s gar nicht. Doch warum in die Ferne schweifen? Es gibt äußerst spannendes...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genussblog.at/burgenlaendisches-bier/">Burgenländisches Bier: perfekt für jede Grillparty</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genussblog.at">Genussblog Burgenland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/LakeSeidl-web.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Lakeseidl burgenländisches Bier" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" />
<p>Was wäre ein Grillabend ohne eisgekühlten Biervorrat? Gibt’s gar nicht. Doch warum in die Ferne schweifen? Es gibt äußerst spannendes burgenländisches Bier, das jede Grillerei zu einem Craft Beer-Festival macht. Denn dieser Boom hat einige kreative Bier-Brauer*innen, selbst Winzer*innen,  im Burgenland inspiriert, auf beste Zutaten und altes Brauhandwerk zu setzen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Westwind Brauerei: Bio-Bier aus Deutsch Jahrndorf</h2>



<p>Wenn ein Vorarlberger Brauer und eine burgenländische Winzerin aufeinandertreffen, dann ist schon von Anfang an klar, dass da was brodelt. Während Gabriel sein Handwerk an der Westküste Amerikas in Oregon gelernt hat, war Julia schon immer tief verwurzelt im Burgenland und hat hier ihr Handwerk über Generationen gelernt. Gemeinsam stehen die zwei für einen neuen Weg Bier zu kreieren. Unfiltriert, natürlich gereift und vor allem über die Zeit natürlich geklärt.</p>



<p>Julia und Gabriel haben in einem der entlegensten Winkel des Burgenlandes, zwischen Neusiedler See und der slowakischen Donau in Deutsch Jahrndorf eine kleine Brauerei aufgebaut. Und da dort beständige Winde wehen, sind diese auch nach diesen benannt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="955" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092-1024x955.jpg" alt="Westwind burgenländisches Bier" class="wp-image-3781" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092-1024x955.jpg 1024w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092-300x280.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092-1536x1433.jpg 1536w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092-2048x1910.jpg 2048w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/P1040092-600x560.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Nordwind ist ein Schwarzes Lager, Südwind ein India Pale Lager, Westwind ein helles Lager und Ostwind ein rotes Lager. Allen gemeinsam sind die 100% biologischen Zutaten, ohne Zusätze. Natürliche Reifung und Klärung sind Methoden auf die die jungen Brauer setzen. Die Malz- und Hopfenreste wandern als Dünger auf die Felder.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Gib den Dingen die Zeit, die diese brauchen“</p></blockquote>



<p>Da sie Mitglied der Slow Food Bewegung sind, haben auch ihre Biere viel Zeit zum Reifen. Daher sind sie auch ohne Filtration erstaunlich klar. Und das beste: in vier&nbsp;Selbstbedienungskühlschränken rund um den Neusiedler See bekommt man 24/7 kühles Bier – die Windrichtung kann man sich ausnahmsweise selbst aussuchen. <a href="http://www.westwindbrauerei.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.westwindbrauerei.com</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lakeseidel – der Storch bringt das Bier</h2>



<p>Wie sich die Westwind Brauerei vom Wind inspirieren ließ, hat sich Lakeseidel von einer anderen Ikone des Neusiedler Sees inspirieren lassen. Der Storch gibt dem Adebar Bier, einem klassischen hellen Lager, seinen Namen.</p>



<p>Nikolaus Tittler, aka Braumeister Nik, begann inmitten der Weinberge&nbsp; nach einem Bierbraukurs sein Interesse am Bier zu kultivieren. Nach ehrgeizigen Versuchen und Verfeinerungen konnte Nik seinen Bieren die ganz persönliche Note verleihen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Unser Bier wird in kleinen Mengen und unabhängig von Konzernen auf traditionelle Weise gebraut. Die Vielfalt steigt, die Individualität gewinnt Oberhand. Die Braukunst erlebt wahrlich eine Renaissance.“</p></blockquote>



<p>Die Namen der fünf Lakeseidl Biersorten sind unmittelbar mit dem See verbunden. Der Neusiedler See ist Teil seiner Heimat und ein besonderer Lebens- und Erholungsraum für den Segler. Genießen am See „at the Lakeside“ ist die Botschaft seiner Biere. Gut zu wissen ist auch, dass er für die Bierproduktion keine Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe einsetzt.</p>



<p>Dieses echt burgenländische Bier kann man in Neusiedl abholen &#8211; auch bei Merkur in Neusiedl und Eisenstadt. Alles weitere auf <a href="http://www.lakeseidel.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.lakeseidel.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Golser Bier: Kästensud, Griazeich Pale Ale &amp; Co</h2>



<p>Noch kein EM-Sponsor, aber im Burgenland bekannt wie eine internationale Brauerei: die Golser Brauerei beliefert Gastronomie und Events in großem Stil. Statt aber auf Massenware zu setzen, fühlt sie sich der Regionalität tief verpflichtet. So geht die <a href="https://www.genussblog.at/golser-bier-golden-wie-pannonien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Golser Familienbrauerei</a> zahlreiche Kooperationen mit regionalen Produzent*innen ein und setzt auf spannende Geschmacksrichtungen. </p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" width="512" height="1024" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web-512x1024.jpg" alt="Golser Kirsch-Radler" data-id="3777" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/radlerkirsche_330ml-web/" class="wp-image-3777" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web-512x1024.jpg 512w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web-150x300.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web-768x1536.jpg 768w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web-300x600.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/RadlerKirsche_330ml-web.jpg 800w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Kästensud_330ml-web.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1600" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Kästensud_330ml-web.jpg" alt="Golser Bier " data-id="3776" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Kästensud_330ml-web.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=3776" class="wp-image-3776"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Griazeich_330ml-web.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1600" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Griazeich_330ml-web.jpg" alt="Golserr burgenländisches Bier Kräuter" data-id="3775" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Griazeich_330ml-web.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=3775" class="wp-image-3775"/></a></figure></li></ul></figure>



<p>Wer das Sortiment ansieht, findet man Maroni-Bier in Kooperation mit der Genussregion Kästn &amp; Nuss, ein würziges Pale Ale mit Wildkräutern aus der Genussregion „Südburgenländische Kräuter“ und ein kräftiges Bio-Bier mit Malz vom Bio-Landgut Esterházy bis hin zu Kirschen-Radler von der Leithaberger Edelkirsche. Von Flaschen über kleine Party-Fässchen bis zur Zapfanlage bekommt man bei der Golser Brauerei alles was das Fußball-Herz begehrt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Craft Brewing bedeutet: Jeder Stil mit eigener Geschichte und besonderer Harmonie zu Speisen, Jahreszeiten und Aktivitäten im Leben.&#8220;</p></blockquote>



<p>Rampenverkauf in Gols ist bis Samstag, 12 Uhr! Das geht sich aus! Aber auch privat kann man sich das Bier liefern lassen: <a href="http://www.leithabraeu.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.golserbier.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Leithabräu &#8211; burgenländisches Bier vom Winzer</h2>



<p>Am Weingut von Georg Menitz in Leithaprodersdorf wird auch fleißig burgenländisches Bier gebraut. Unterstützt von Bernhard Dragschitz, Helmut Hofstätter und Jürgen Silberknoll entsteht herrlicher Gerstensaft.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Was machen drei, die mit Wein arbeiten, wenn ein Waldviertler dazu kommt? Bier natürlich, gärt auch!“</p></blockquote>



<p>Der Klassiker der Leithabräu Crew ist das Leith IPA, ein stärker eingebrautes Indian Pale Ale. Gemäß der geläufigen Erzählungen wurde dieses Bier im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut mit einem etwas höheren Alkohol- und Hopfengehalt. Dies war notwendig um das Bier bei der Überfahrt in die Kolonien vor dem Verderben zu schützen. Typisch für diesen Bierstil sind die fruchtigen, bis exotischen Aromen welche von einer zusätzlichen Kalthopfung rühren.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen.jpeg" data-rel="lightbox-image-4" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="611" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen-1024x611.jpeg" alt="Leithabräu" data-id="3786" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen.jpeg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=3786" class="wp-image-3786" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen-1024x611.jpeg 1024w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen-300x179.jpeg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen-600x358.jpeg 600w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Hopfen.jpeg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp.jpeg" data-rel="lightbox-image-5" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="611" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp-1024x611.jpeg" alt="" data-id="3787" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp.jpeg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=3787" class="wp-image-3787" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp-1024x611.jpeg 1024w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp-300x179.jpeg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp-600x358.jpeg 600w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Temp.jpeg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen.jpeg" data-rel="lightbox-image-6" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="611" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen-1024x611.jpeg" alt="" data-id="3788" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen.jpeg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=3788" class="wp-image-3788" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen-1024x611.jpeg 1024w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen-300x179.jpeg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen-600x358.jpeg 600w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Flaschen.jpeg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure></li></ul></figure>



<p>Um die Lust am Experimentieren am Leben zu halten, gibt es immer wieder saisonalen Spezialitäten  &#8211; echte Craft Biere eben im Ab-Hof Verkauf.  Personalisierte Etiketten oder ein eigenes Fass samt Zapfanlage für ein Fest sind gegen Vorbestellung möglich.<br><a href="https://leithabraeu.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.leithabraeu.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kobersdorfer Bio-Bier</h2>



<p>Kobersdorfer Bier ist ein kleiner Familienbetrieb im Mittelburgenland, der seine Website-Besucher typisch burgenländisch viersprachig begrüßt. Sie bemühen sich um eine nachhaltige Bewirtschaftung aller Ressourcen. Die Produkte werden handwerklich nach traditionellen Verfahren hergestellt und obendrein ist die gesamte Brauerei bio-zertifiziert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Dein Bier aus der Heimat“</p></blockquote>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060-edited.jpg" alt="" class="wp-image-3809" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060-edited.jpg 1080w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060-edited-300x300.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060-edited-150x150.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/kobersdorfer_bio-bier_IMG_0060-edited-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></figure>



<p>Neben Klassikern wie Märzen und Pils, gibt es Dinkelbier mit Dinkel aus dem Mitteburgenland und Spezialitäten wie das Honigbier, in dem Kastanienhonig von der Bio Imkerei Rohrauer mitvergoren wird. Das Keltenbier wird extra für das Schwarzenbacher Keltenfest gebraut. Und wer dem Biergenuss einmal ganz neue Eleganz verleihen will, sollte das Fior Kurnin verkosten: Dieses außergewöhnliche Gebräu ist ein mit Gerste, Weizen, Roggen und Dinkel gebrautes Spezialbier nach belgischer Trappisten-Brautradition, das in einer Champagnerflasche gelagert wird. Daher genießt man es an besten aus Bordeauxgläsern.</p>



<p>Kobersdorfer Bier online-Shop: <a href="http://www.kobersdorfer.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.kobersdorfer.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hopfenschwinger: handgebraut und mundgeblasen</h2>



<p>Zwei Musiker haben die Liebe zum Bierbrauen entdeckt. Also gibt es eine Band zum Bier&nbsp; &#8211; oder umgekehrt!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Mit Megaphon, Blech und etwas Strom, verleihen wir unserem Bier den guten Ton.“</p></blockquote>



<p>Unfiltrierte Trinkfreude gibt es bei den Hopfenschwingern aus Neckenmarkt in drei Sorten: das untergärige „Keller“, das besonders gut zu burgenländischen Klassikern wie Strudel und Bohnensterz passt. Ein Weizenbier mit exotischen Fruchtnoten wie Ananas und Litschi und das satt-malzige Pale Ale, ein Highlight jeder Grillparty.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/hopfenschwinger-web.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/hopfenschwinger-web.jpg" alt="Hopfenschwinger Bier Burgenland" class="wp-image-3785"/></a></figure>



<p>Man bekommt es in Vinotheken, regionalen Supermärkten und bei richtig guten Wirten. Oder man lässt es sich liefern. <a href="http://www.hopfenschwinger.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.hopfenschwinger.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasabi Bier – One World. One Vision</h2>



<p>Wasabi Bier ist das vielleicht exotischste unter den burgenländischen Bieren – und doch kommt es aus Oberwart. Die Firma Phytoniq hat sich ganz auf innovatives Indoorfarming spezialisiert und produziert die&nbsp;empfindliche Wasabi Pflanze sowie Erdbeeren und Salate&nbsp;unter optimalen Bedingungen. Phytoniq ist ein international ausgerichtetes Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, das eine Zero Waste Produktion betreibt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Wasabi_Bier_Phytoniq-web.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="345" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/07/Wasabi_Bier_Phytoniq-web.jpg" alt="Wasabi Bier Phytoniq" class="wp-image-3784"/></a></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Der Klimawandel und der steigende Wasserbedarf stellen die konventionelle Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Mit innovativen Technologien und Indoor-Farming-Lösungen leistet PhytonIQ einen wichtigen Beitrag zur regionalen Ernährungssicherheit.“</p></blockquote>



<p>Gemeinsam mit der Brauerei Schwarzbräu wurde nun ein Wasabi Bier gebraut – ein waschechtes burgenländisches Bier, das  vor Ort und im online Shop zu bekommen ist. <a href="https://www.facebook.com/PhytonIQ/">https://www.facebook.com/</a><a href="https://www.facebook.com/PhytonIQ/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PhytonIQ</a><a href="https://www.facebook.com/PhytonIQ/">/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genussblog.at/burgenlaendisches-bier/">Burgenländisches Bier: perfekt für jede Grillparty</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genussblog.at">Genussblog Burgenland</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Bohnen und Ponzichtern</title>
		<link>https://www.genussblog.at/von-bohnen-und-ponzichtern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sigrid Weiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 11:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[100 Jahre Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Bio Bohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bio Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Bioland Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Bohnenpralinen]]></category>
		<category><![CDATA[Bohnensterz]]></category>
		<category><![CDATA[Bohnenstrudel]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Heanzenbohne]]></category>
		<category><![CDATA[Ponzichter]]></category>
		<category><![CDATA[Sortenraritäten]]></category>
		<category><![CDATA[Sortenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[wirsind100]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.genussblog.at/?p=2883</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bohnen" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-150x150.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-300x300.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-600x600.jpg 600w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-800x800.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Bohnen sind auch nach 100 Jahren nicht aus der Küche des Burgenlandes wegzudenken – Bohnensterz, Bohnenstrudel und Bohnensuppe schmecken immer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genussblog.at/von-bohnen-und-ponzichtern/">Von Bohnen und Ponzichtern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genussblog.at">Genussblog Burgenland</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Bohnen" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-150x150.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-300x300.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-600x600.jpg 600w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohnen-hand-pixabay-web-800x800.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<p>Bohnen sind auch nach 100 Jahren nicht aus der Küche des Burgenlandes wegzudenken – Bohnensterz, Bohnenstrudel und Bohnensuppe schmecken immer noch. Und doch gelten Bohnen als Arme-Leute-Essen. Die Ponzichta-Initiative in Loipersbach, mitten im &nbsp;Naturpark Rosalia-Kogelberg, nimmt sich dem alten Saatgut und seiner Geschichte wieder an. Und die Bohne erlebt eine Renaissance in der modernen Küche.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-1024x679.jpg" alt="Frauen am Krautacker Loipersbach in den 1940ern Quelle Familie Grössing" class="wp-image-2938" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-1024x679.jpg 1024w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-300x199.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-391x260.jpg 391w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-1536x1019.jpg 1536w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-600x398.jpg 600w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web-782x520.jpg 782w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Frauen-am-Krautacker-Loipersbach-in-den-1940ern-Quelle-Familie-Grössing-web.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Dass die Bohne und das Burgenland so eng verbunden sind, mag einerseits am warmen pannonischen Klima liegen, andererseits aber an einer Symbiose, die hierzulande nur Erfolg haben konnte: die Bohne verträgt sich ausgezeichnet mit dem Wein.</p>



<p>Früher wurden Bohnen nicht nur in den Haus- und Bauerngärten zur Selbstversorgung angebaut, sondern auch zwischen den Rebzeilen. Der Platz war gut genutzt, denn die Bohne ist eine Pflanze, die Stickstoff in die Erde bringt – und damit eine natürliche Bodendüngung bewirkt!</p>



<p>Die alte Symbiose zwischen Wein und Bohne hat bereits Aufmerksamkeit erregt. Das <a href="https://www.weinbau-schreiner.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bioweingut Schreiner aus Rust</a> will in zwei Weingärten in die Fußstapfen der Großeltern treten und alte Sorten auspflanzen. Die Bohnen werden wohl selbst gegessen, doch auch Böden und Lebewesen profitieren von mehr Vielfalt im Weingarten, sind die Bio-Winzer sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bohnen-Initiative in Loipersbach</h2>



<p>Die Formenvielfalt, der Bohne, ihre ernährungsphysiologischen Vorzüge, aber auch ihre historische Verankerung in der Region zwischen Rosalia, Sopron und Neusiedler See, hat den Lebensmitteltechnologen Roland Pöttschacher dazu bewogen, sich der Bohne anzunehmen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Roland-Pöttschacher-cPetra-Braunrath-web-683x1024.jpg" alt="Roland Pöttschacher Initiative Ponzichter" data-id="2940" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Roland-Pöttschacher-cPetra-Braunrath-web.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/roland-po%cc%88ttschacher-cpetra-braunrath-web/" class="wp-image-2940" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Roland-Pöttschacher-cPetra-Braunrath-web-683x1024.jpg 683w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Roland-Pöttschacher-cPetra-Braunrath-web-200x300.jpg 200w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Roland-Pöttschacher-cPetra-Braunrath-web-400x600.jpg 400w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Roland-Pöttschacher-cPetra-Braunrath-web.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Bohnengarten-webcpöttschacher-768x1024.jpg" alt="Sortengarten Loipersbach Ponzichter" data-id="2937" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Bohnengarten-webcpöttschacher.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/bohnengarten-webcpo%cc%88ttschacher/" class="wp-image-2937"/></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Insekt-auf-Käferbohnen-Blütecpöttschacher-web-698x1024.jpg" alt="Blüte der Käferbohne" data-id="2939" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/Insekt-auf-Käferbohnen-Blütecpöttschacher-web.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/insekt-auf-ka%cc%88ferbohnen-blu%cc%88tecpo%cc%88ttschacher-web/" class="wp-image-2939"/></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/sortenkastencpöttschacher-698x1024.jpg" alt="Sortenviefalt Bohne (c)Pöttschacher" data-id="2941" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/sortenkastencpöttschacher.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/sortenkastencpo%cc%88ttschacher/" class="wp-image-2941"/></figure></li></ul></figure>



<p>„Begonnen hat alles mit einer Handvoll Bohnen, deren Musterung und Form begeistert haben und einem Aufruf im Dorf. Denn schnell war die Idee geboren, die alten Bohnensorten im Dorf zu sammeln um sie vor dem Vergessen zu bewahren“, erzählt Pöttschacher. So startete die Initiative <a href="https://www.lupold.at/bohnen-initiative/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ponzichter Loipersbach. </a></p>



<p>Er begann damit altes Saatgut zu sammeln und suchte in den Kellern und Dachböden der alten Bauernhöfe, auf den Märkten im Burgenland und Sopron und bei Saatguterhaltern wie der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.arche-noah.at/" target="_blank">Arche Noah in Schiltern</a>. In seinem Sortengarten am ehemaligen &#8222;Krautacker&#8220; in Loipersbach pflanzt er die so gefundene Sortenvielfalt wieder an – und versucht damit, das Saatgut zu bewahren.  Denn nicht alle alte Bohnen sind noch keimfähig, manchmal sind es nur ein paar wenige Pflanzen, die tatsächlich wieder austreiben. Doch Anpflanzen bedeutet auch Vermehrung und so holt Pöttschacher Raritäten ins Leben zurück.</p>



<p>Denn weltweit sind über 700 Bohnensorten bekannt, die in allen farblichen Schattierungen zwischen weiß und tiefschwarz, von rosa, violett und braun bis gesprenkelt und gemustert erscheinen! Eine bunte Vielfalt also, die sich auch geschmacklich unterscheidet. An die hundert Sorten, darunter ein gutes Dutzend, die speziell in unserer Region angebaut wurden, hat Roland Pöttschacher bereits gesammelt! Sein Ziel ist es aus seinem Sortengarten einen Lehrgarten zu machen, in dem die Vielfalt der Bohne weitergegeben werden kann.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-1.jpg" alt="" data-id="2890" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-1.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=2890" class="wp-image-2890"/></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-3.jpg" alt="" data-id="2891" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-3.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=2891" class="wp-image-2891" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-3.jpg 800w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-3-300x300.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-3-150x150.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-3-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-4.jpg" alt="" data-id="2892" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-4.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=2892" class="wp-image-2892" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-4.jpg 800w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-4-300x300.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-4-150x150.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne-4-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne2.jpg" alt="" data-id="2893" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne2.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=2893" class="wp-image-2893" srcset="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne2.jpg 800w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne2-300x300.jpg 300w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne2-150x150.jpg 150w, https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/bohne2-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></li></ul></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bohnen-Freunde gesucht</strong></h3>



<p>Roland Pöttschachers ist immer an altem Saatgut, aber auch historischen Geschichten oder Rezepten rund um die Bohne interessiert! Auch Menschen, die Saatgut vermehren möchten, oder Manufakturen, die die Bohne veredeln wollen, sind gefragt! </p>



<p><a href="https://www.lupold.at/bohnen-initiative/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Bohnen-Initiative</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Farbe, Form und Geschmack in tausendfacher Varietät</h2>



<p>So vielfältig die Bohnen auch in Form und Farbe sind, so bunt sind auch ihre Namen. Kulinarisch besonders interessant ist dabei, dass verschiedene Sorten auch unterschiedlich schmecken: von maroni- bis butterartig kann alles dabei sein.&nbsp;Die Rindsuppenbohne, die Roland Pöttschacher wiederentdeckte, soll Suppen eine schöne Farbe und kräftigen Geschmack verliehen haben, der an Rindsuppe erinnert. Die Rot-Weiß-Gescheckte hat einen feinen Geschmack nach Maroni/Kestn.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Käferbohne, Mondbohnen, Heanzenbohne, Limabohne, Rindsuppenbohne, Rot-Weiß-Gescheckte, Menyecske-Bohne, Boahschoarl, Sechswochen-Bohne: Namen, Farben und Geschmack sind die pure Vielfalt</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ponzichter von Sopron</h2>



<p>Auf Spurensuche ging Roland Pöttschacher auch in Sopron, dem alten Ödenburg, das vor der Teilung von Ungarn und dem Burgenland auch von deutschsprachigen Bürgern besiedelt war. Ein Teil der Altstadt erinnert mit seinem Namen Poncichter/Ponzichter-Viertel an sie. Sie bauten in den Weingärten Richtung Neusiedler See Wein an, und galten als fleißige Bauern, die ihre landwirtschaftliche Erzeugnisse bis Wien verkauften. Zwischen den Traubenstöcken pflanzten sie Bohnen und anderes Gemüse wie Zwiebeln, und Knoblauch an. Einerseits um den Platz zu nutzen, aber auch, um Ernteausfälle beim Wein abzufedern. So wurde aus dem Spitznamen einer Volksgruppe der Namengeber für die Loipersbacher Ponzichter-Initiative.</p>



<p>Und auch heute noch gibt es in Sopron auf den Märkten eine bemerkenswerte Sortenvielfalt zu finden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Mal reinhören: <a href="https://mundart-burgenland.at/woerterbuch.php?lang=hianzisch&amp;char=bohne" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie hört sich Bohne bei den Heanzen an?</a></p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Bio-Bohnen im großen Stil </h2>



<p>Wo Roland Pöttschacher die Grundlagen legt, arbeitet Harald Strassner aus Pöttsching weiter. Denn der Biobauer will die Bohne für den landwirtschaftlichen Anbau fit machen. Er sucht nach Sorten, die sich für die Bearbeitung mit Maschinen eignen, denn auch er sieht Zukunftspotential in der Bohne. Um im größeren Stil anbauen und ernten zu können, hat er nun eine eigene Erntemaschine für die Buschbohnen auf seinen Feldern gekauft.  Dabei experimentiert er gerne mit Sorten und bevorzugt regionaltypische, die an unser Klima gut angepasst sind. Sei Ziel ist aber, Mengen zu produzieren, mit der man Handel und Gastronomie beliefern kann.</p>



<p>Auch bei der Bohne war zu beobachten, dass das regionale Bewusstsein bereits verloren schien &#8211; Bohnenanbau und Direktvermarktung verschwanden beinahe gänzlich. Nun will der Bio-Landwirt Harald Strassner neue Perspektiven und kreative Ideen rund um die Bohne entwickeln, nicht zuletzt um Tierleid zu verhindern.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/harald-strassner-hoch-web-718x1024.jpg" alt="" data-id="2887" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=2887" class="wp-image-2887"/></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/terra-rosalia-bohnen-hoch-web-709x1024.jpg" alt="" data-id="2888" data-full-url="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/terra-rosalia-bohnen-hoch-web.jpg" data-link="https://www.genussblog.at/?attachment_id=2888" class="wp-image-2888"/></figure></li></ul></figure>



<p>Biologischer Anbau und Sortenvielfalt sind für Harald Strassner seit er als Maturant mit der Landwirtschaft begonnen hat, die wesentlichen Säulen seiner Arbeit. Der Industrialisierung der Lebensmittel wieder Geschmacks- und Sortenvielfalt entgegenzusetzen, eine zentrale Motivation. Heute arbeitet er nach biozyklisch-veganen Standards. Dabei ist der komplette Produktionszyklus vegan, was sowohl tierischen Dünger, als auch die Erzeugung von Futtermitteln für Tiere ausschließt.</p>



<p>Auch an verarbeiteten Bohnen-Produkten tüftelt Strassner: &nbsp;„Denn die getrocknete Bohne, die man erst einweichen muss, ist vielen zu kompliziert, um sie in die tägliche Ernährung einzubauen. Diese Lagerfähigkeit ist zwar eine wunderbare Eigenschaft der Bohne, aber oft muss es schneller gehen“. Momentan sind seine Bio-Bohnen als „Terra Rosalia“-Bohnen im Handel zu finden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Bohnen wollen die Glocken hören“ sagte man früher – also nicht zu tief einsetzen!</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Bohnen: vegan &amp; proteinreich</h2>



<p>Ihren Ruf als Arme-Leute-Essen verdankt die Bohne auch den Hungersnöten in den Weltkriegen. Diese wurden durch Hilfslieferungen an Bohnen und anderen Hülsenfrüchten gemildert. Denn die Bohne ist ein leicht zu lagerndes, sehr haltbares und ergiebiges Grundnahrungsmittel.</p>



<p>Genau diese Eigenschaften sichern ihr aber auch ihren Platz in der modernen Ernährung, die zunehmend nach fleischlosen Alternativen sucht. Das passt auch zu einem gesunden, ressourcenschonenden, vegetarischen oder veganen Lifestyle. Nur wenige andere Pflanzen kommen an den pflanzlichen Proteingehalte der Bohne heran.</p>



<p>Auch die Anti-Aging Forschung ist schon auf die Bohne gekommen. Das Spermidin, das reichlich in Bohnen enthalten ist, soll die Zellerneuerung anregen, denn es unterstützt den Abbau von zellschädigenden Substanzen.</p>



<p>„Die Bohne ist mit der Region verbunden, aber auch ein sehr modernes Lebensmittel“, knüpft Pöttschacher die Verbindung zwischen Geschichte und Zukunft.</p>



<p>Und das erschöpft sich auch nicht mehr in Bohnensterz, gerade im Bereich von Süßspeisen, entfaltet sich gerade eine große Kreativität! Denn genau dies ist Genuss aus dem Burgenland. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Bohnen-Pralinen</h2>



<p>Roland Pöttschachers Mutter Gudrun hat  eine schokoladige Praline aus der Grundzutat Bohne entwickelt. Diese verlockende Süßigkeit ist vegan und glutenfrei.  Die Vollwert-Bäckerin <a href="https://www.tantedea.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tante Dea</a> hat das Pralinen-Rezept bereits aufgegriffen. Bei ihr kann man die Pralinen &#8211; momentan gegen Vorbestellung &#8211; kaufen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/04/176503894_126896319375704_714329261515139653_n-1024x714.jpeg" alt="" class="wp-image-2934"/></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Die Zutaten:</h4>



<ul class="wp-block-list"><li>500 g gekochte Bohnen</li><li>4 El Kakao</li><li>Zucker nach Belieben</li><li>1 bis 2 Schuss Rum</li><li>Aromazutaten wie Vanillemark oder Orangenzesten</li><li>4 El Kokosraspel oder Schokostreusel</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Die Zubereitung:</h4>



<p>Die gekochten Bohnen mit einem Pürierstab oder in der Küchenmaschine fein pürieren. und dabei so wenig Wasser wie möglich zugeben. Die Masse sollte relativ fest sein. Kakao, Rum und die Aroma-Zutaten einrühren und nach Geschmack süßen. Es entsteht eine nougatähnliche Konsistenz. Aus der Masse kleine Kugeln formen und diese in den Kokosflocken oder Schokostreuseln wälzen.</p>



<p>Fotos: Weiß/Genuss Burgenland, Roland Pöttschacher, Fam. Grössing, Petra Braunrath, pixabay</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.genussblog.at/wp-content/uploads/2021/01/100JB_Button_Hashtag_Gelb-1024x1024.png" alt="100 Jahre Burgenland" class="wp-image-2818" width="171" height="171"/></figure></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genussblog.at/von-bohnen-und-ponzichtern/">Von Bohnen und Ponzichtern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genussblog.at">Genussblog Burgenland</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
